Liebe Bürger*innen,

am 22. September 2019 kandidiere ich für das Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Scharbeutz.

Die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, CDU, FDP und WUB haben sich gemeinsam für mich als parteilosen Kandidaten ausgesprochen und damit ein Signal von Zusammenhalt gesetzt. Zehn Dorfschaften – eine GEMEINDE Scharbeutz. Auf die Nominierung bin ich nicht nur sehr stolz, sondern sehe diese als Bestätigung meiner langjährigen Arbeit in der Verwaltung der Gemeinde Scharbeutz und als Bürgermeister der Gemeinde Ahrensbök, die geprägt sind von einem vertrauensvollen Umgang mit den Bürgern und Mitarbeitern der jeweiligen Gemeinden und Verwaltungen.

Hauptbeweggrund meiner Kandidatur als Bürgermeister ist die Gemeinde Scharbeutz mit ihren Bewohnern selbst. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Großgemeinde Scharbeutz mit Ihren idyllischen Dorfschaften und wunderschönen Küstenorten auch in Zukunft über erhebliches Entwicklungspotential verfügt und ein überaus attraktiver Ort zum Leben und Arbeiten ist. Ich möchte die Bevölkerung in den gemeindlichen Entwicklungsprozess einbinden und gesteckte Ziele gemeinsam erreichen.

 

Ich bitte Sie, meiner Erfahrung und Kompetenz als Bürgermeister zu vertrauen, und mich am 22. September 2019 mit Ihrer Stimme zu unterstützen.

ÜBER MICH

Kompetent – unabhängig – bodenständig

Ich bin am 13.10.1964 in Sellistrau / Krs. Putzig (Westpreußen) geboren und unweit der Lübecker Bucht, in der Hansestadt Lübeck, aufgewachsen. Seit mittlerweile 31 Jahren bin ich mit meiner Ehefrau, Martina, glücklich verheiratet. Unser 23-jähriger Sohn Dennis studiert im Rahmen eines dualen Studiums BWL.

 

Von der Pike auf gelernt 

Das Fundament für meine Arbeit sind meine fundierte Ausbildung sowie meine vielseitigen Berufserfahrungen bei verschiedenen Verwaltungsdienststellen.

Mein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn und meine Leidenschaft, mich für Menschen einzusetzen, sind ungeachtet der vielen bürokratischen Zwänge, die mir in meinen vielen Berufsjahren begegneten, ungebrochen. Ganz im Gegenteil wächst meine Leidenschaft mit jeder Aufgabe.

HANSESTADT LÜBECK

1982 – 1985
Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten mit der Fachrichtung Kommunalverwaltung

1985 – 1987
Kämmereiamt

1987 – 1989
Amt für Stadtreinigung und Marktwesen

1989 – 1990
Grundwehrdienst bei der Bundeswehr

1990 – 1991
Ordnungsamt

1991 – 1992
Sozialamt

GEMEINDE SCHARBEUTZ

1993 – 1996
Immobilienmanagement / Liegenschaftsabteilung

1996 – 1999
Ordnungsamt, stellv. Amtsleiter

2000 – 2011
Ordnungsamtsleiter, Leiter Umweltsektor / Gewerbe / EDV / Homepage

 

BERUFLICHE QUALIFIKATION

  • Verwaltungsfachwirt
  • Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten / Fachrichtung Kommunalverwaltung
  • Ausbildereignung
  • Diverse fachübergreifende Lehrgänge wie z.B. Mitarbeiterführung

GEMEINDE AHRENSBÖK

2012 – heute
Bürgermeister / Wiederwahl mit 85% der Stimmen in 2017

Ich habe mich in der Gemeinde Scharbeutz während meines 19jährigen Wirkens stets zu Hause gefühlt. Jeder berufliche Wechsel hat mich sowohl fachlich als auch persönlich reifen lassen. Meine mittlerweile 2. Amtszeit als Bürgermeister der Gemeinde Ahrensbök liefert mir das notwendige Fundament für eine erfolgreiche Arbeit als Bürgermeister der Gemeinde Scharbeutz.

Es gehört zu meinem Selbstverständnis, dass der Bürgermeister einer Gemeinde auch Bürger derselben sein sollte, um sich mit den Bewohnern der Gemeinde und ihren Wünschen und Gedanken identifizieren zu können. Vor diesem Hintergrund planen wir im Falle meiner Wahl den Umzug in die Gemeinde Scharbeutz.

 

Zehn Dorfschaften – eine GEMEINDE Scharbeutz

ZIELE

Derzeit führe ich viele Gespräche vor Ort, um meinem Kernwahlprogramm im Sinne der Einheimischen einen Feinschliff zu geben. Es soll Ihnen, für den Fall meiner Wahl, als Orientierung meiner zukünftigen Arbeit als Ihr Bürgermeister dienen. Gerne möchte ich die Inhalte mit Ihnen gemeinsam gestalten.

Ich verspreche nichts vor der Wahl, was ich nach der Wahl nicht halten kann. Bei mir stehen Wort und Tat im Einklang. Die adäquate Gleichbehandlung aller Dorfschaften, Vereine und Verbände, der Bewohner und Unternehmer, sowohl im Binnenland wie auch an der Küste, ist mir sehr wichtig.

Ich möchte alle in der Gemeinde vorhandenen Kräfte mobilisieren und bündeln. Nur in vertrauensvoller Zusammenarbeit und durch gegenseitige Unterstützung ist eine zum Wohle der Gemeinde Scharbeutz erfolgreiche Amtsführung möglich.

Als von den Parteien unabhängiger Kandidat stehen Inhalte für mich über jedem Parteibuch. Ich verhalte mich, wie bereits an meiner jetzigen Wirkungsstätte, stets neutral, engagiert und der Sache dienend. Hierbei ist das Ziel stets fest im Blick. Gleichbehandlung ist seit eh und je mein Motto.

Ich bin gegen die feste Fehmarnbeltquerung und darf Ihnen versichern, sollte diese und danach sieht es leider aus, nicht mehr zu verhindern sein, so werde ich mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln und zur Not über alle zur Verfügung stehenden juristischen Instanzen dafür kämpfen, dass der hieraus entstehende Schaden so klein wie irgend menschenmöglich ausfällt. Es kann nur das Ziel sein, den übergesetzlichen Lärmschutz vom ersten bis zum letzten Meter der durch unsere Gemeinde geführten Trasse durchzusetzen!

Die feste Fehmarnbeltquerung ist eines der größten europäischen Verkehrsprojekte der Gegenwart. Mit der Realisierung der Verkehrsanbindung zwischen Deutschland und Dänemark wird eine massive Betroffenheit vieler im Gemeindegebiet lebenden Menschen einhergehen. Darüber hinaus wird hier neben der Tier- und Pflanzenwelt auch das Landschaftsbild nachhaltig beeinträchtigt.

In Anbetracht der jüngsten Gutachten werfen sich in diesem Zusammenhang immer mehr kritische Fragen zum bisher angenommenen Kosten- Nutzungsverhältnis dieses Mammutprojektes auf.

Im Hinblick auf den im Jahre 2008 von deutscher und dänischer Seite ratifizierten Staatsvertrages ist allerdings davon auszugehen, dass die feste Fahmarnbeltquerung – wann auch immer – kommen wird. Aus diesem Grunde möchte ich meine Kraft und die Möglichkeiten der Gemeinde voll ausschöpfen, um den Fokus ganz auf die beiden Planfeststellungsverfahren für den Tunnelausbau und die Anbindung des Hinterlandes zu richten.

Hier gilt es, im Rechtsverfahren alles konsequent zu versuchen, um die Betroffenheit im Gemeindegebiet so weit wie möglich zu verhindern bzw. zu reduzieren.

Insofern ist die Ausschöpfung aller Rechtsmittel in den beiden Verfahren mein persönlich erklärtes Ziel.

Ungeachtet dessen möchte ich die aktuelle Streckenführung der so genannten „Bäderbahn“ nicht aufgeben. Vielmehr möchte ich mich einbringen, um auf dieser Strecke eine neue, umweltfreundliche und innovative Lösung für die Personenbeförderung zu finden.

In Zeiten des Klimawandels müssen wir uns alle mit neuen umweltfreundlichen Technologien auseinandersetzen.

Ich meine, die angedachte Lösung mit der Verlagerung der beiden Bahnhöfe in Scharbeutz und Haffkrug an den jeweiligen Ortsrand ist geradezu prädestiniert, um auf der momentanen Bestandstrasse der „Bäderbahn“ ein Leuchtturmprojekt für innovative Mobilität, so z.B. mit einem selbstlenkenden E-Bus, zu initiieren.

Ziel ist die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge, da ich diese in weiten Teilen für unsozial halte. Mir sehr wohl bewusst, dass dieses kein einfaches Unterfangen ist – ich trete nicht an, um Ihnen leere Versprechungen zu machen – Die angespannte Haushaltslage ist mir sehr wohl bekannt. Das bedeutet jedoch nicht, dass hier das Motto „Friss Vogel oder stirb“ greifen darf. Ich sehe es als meine Aufgabe an, alles dafür zu tun, dass Ihre Belastung, so nicht zu verhindern, auf ein Minimum reduziert wird.

Gleich ob jung oder alt, arm oder reich, das Zuhause ist für uns Menschen Lebensmittelpunkt und Rückzugsbereich zugleich. Daher ist angemessener Wohnraum für alle Generationen unverzichtbar.

Wir alle spüren, dass immer mehr Menschen um immer weniger bezahlbaren Wohnraum konkurrieren. Alleinerziehende, Arbeitssuchende, Teilzeitbeschäftigte, Rentnerinnen und Rentner sowie Geringverdiener… all diese Menschen stehen vor dem gleichen Problem.

Ich sehe es als meine Aufgabe, gemeinsam mit der Politik, insbesondere gemeindliche Flächen auszuweisen, um diese für die Schaffung von dauerhaft bezahlbarem Wohnraum zu entwickeln.

Mit dem Bau von bezahlbarem Wohnraum wird die Gemeinde Scharbeutz für Arbeitskräfte attraktiver. Eine Gemeinde mit bezahlbaren Wohnungen hält mit diesem Standortvorteil einen wichtigen Pluspunkt vor, um dem auch in unserer Gemeinde spürbareren Fachkräftemangel entgegen zu wirken.

Die von mir im Rahmen meiner Kandidatur mit den Vertretern der Parteien geführten Gespräche haben mir diesbezüglich positive Signale vermittelt.

Mit Ihnen gemeinsam möchte ich für den Fall meiner Wahl kurzfristig einen “MASTERPLAN SCHARBEUTZ 2030+” erarbeiten.

Jedes erfolgreiche Unternehmen braucht Ziele und eine mittel- und langfristige Strategie zum Erreichen derselben. Hierbei nutzen Unternehmen häufig die Meinungen von Experten und Visionären.

Ich verstehe die Gemeinde Scharbeutz als öffentliches Unternehmen, dessen Ziel es ebenfalls sein sollte, sich den in der Bevölkerung vorhandenen Sachverstand, sowie dessen Ideen zu Nutzen zu machen, um gemeinsam eine langfristige Strategie für eine sich stets verbessernde Lebensqualität und dauerhafte wirtschaftliche Stabilität zu entwickeln.

In Gesprächen und gemeinsamen Workshops möchte ich u.a. für nachstehende Themengebiete Ziele definieren und die zum Erreichen dieser Ziele notwendigen Strategien mit Ihnen gemeinsam erarbeiten:

1) Tourismus: Ausbau des Ganzjahrestourismus, Maßnahmen zur Saisonverlängerung, nachhaltiger Tourismus, Schaffen neuer Hotelkapazitäten, Einbindung des Binnenlandes in den Tourismus

2) Verbesserung der Lebensqualität in der gesamten Gemeinde, wie z.B. Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, Beseitigung des Verkehrschaos

3) Klima- und Umweltschutz in der Gemeinde

4) Förderung und Stärkung des Binnenlandes

Die ortsansässigen Unternehmer und touristischen Leistungsträger sind eine wichtige Säule der Gemeinde. Wesentliche Teile der Wertschöpfung innerhalb der Gemeinde haben hier ihren Ursprung. Von der Gewerbesteuer bis hin zur Fremdenverkehrsabgabe partizipiert die Gemeinde am Erfolg der Unternehmer. Daher ist eine Unterstützung einheimischer Firmen und Freiberufler wichtig, damit vorhandene Arbeitsplätze gesichert und neue Arbeitsplätze geschaffen werden können.

Ich möchte die lokale Wirtschaftsförderung als Bürgermeister zur „Chefsache“ machen. Das bedeutet, dass der Bürgermeister in regelmäßigen Abständen interessierte Unternehmer*innen zu Gesprächen einlädt. In diesem Forum werden Probleme erörtert und gemeinsam Lösungswege besprochen. Neben einer verbesserten Kommunikation zwischen Gewerbe und Verwaltungsleitung steht der Ausbau einer vertrauensvollen Zusammenarbeit im Vordergrund.

Die Gemeinde Scharbeutz entwickelt sich im Tourismus immer mehr zur boomenden Ganzjahresdestination. Nachhaltigkeit, Infrastruktur und Verkehr, sowie die Einbindung des Binnenlandes über naturnahe Qualität möchte ich dauerhaft verbessern.

Der Kreis Ostholstein verfügt nachweislich nicht über eine ausreichende Anzahl an Gewerbeflächen. Vor diesem Hintergrund möchte ich die Entwicklung eines neuen interkommunalen Gewerbegebietes forcieren. Mit einem solchen Gewerbegebiet, u.a. auf gemeindlichem Grund und Boden, besteht nicht nur die Möglichkeit neue Gewerbebetriebe anzusiedeln, sondern auch die Chance, im Wachtum befindlichen einheimischen Unternehmen entsprechende Flächen anzudienen.

Ich vertrete die Auffassung, dass ein Bürgermeister ein fundiertes Fachwissen mitbringen sollte, um eine Verwaltung in einen wirtschaftlich ausgerichteten Dienstleistungsbetrieb zu entwickeln.

In jedem Betrieb sind gewachsene Strukturen und Verwaltungsabläufe vorzufinden. Daher ist es wichtig, die momentane Geschäftsordnung der Verwaltung und die damit einhergehenden Verwaltungsabläufe kritisch zu hinterfragen. Durch meine mehrjährige Abwesenheit aus der Gemeinde habe ich die nötige Distanz und den objektiven Blick von außen, kenne jedoch aufgrund meiner langjährigen Tätigkeit für die Gemeinde Scharbeutz die Strukturen sehr gut.

Mein Ziel ist es, mit dem vorhandenen Personal noch effektiver zu arbeiten. Sicherlich ist es für mich bei einer analytischen Betrachtung der Verwaltungsarbeit in der Gemeinde Scharbeutz von Vorteil, dass ich einen unbefangenen Blick von außen habe und von meinen langjährigen Erfahrungen bei verschiedenen Dienststellen profitieren kann.

Für eine wirtschaftlich ausgerichtete Gemeindeverwaltung ist es heute zwingend notwendig, nicht nur kostenbewusst zu arbeiten, sondern auch eine transparente Kosten- und Leistungsdarstellung für die gesamte Verwaltung zu schaffen.

Als Führungskraft habe ich festgestellt, dass Mitarbeiter*innen einen Vorgesetzten insbesondere akzeptieren, wenn dieser im Rahmen der Mitarbeiterführung dem wichtigsten Prinzip, der Gleichbehandlung, treu bleibt. Ich bin vollkommen frei von Vorbehalten und vorgefertigten Meinungen gegenüber den vorhandenen Verwaltungsmitarbeitern*innen. Ich fühle mich als „Teamspieler“, der mit einem motivierten Verwaltungsteam in Zukunft positive Schlagzeilen schreiben möchte. Hierbei halte ich es für wichtig, allen Mitarbeitern*innen meine Vorstellungen von der Art und Weise der Verwaltungsarbeit persönlich deutlich zu machen.

Eine traditionelle Obrigkeitsverwaltung hat in meiner Vorstellung einer guten Verwaltung keinen Platz. Egal ob Bürger, Verein oder Unternehmer, alle, die mit der Gemeindeverwaltung zu tun haben, werden freundlich, fair und professionell bedient.

Mir liegen Natur, Umwelt und Klimaschutz ganz besonders am Herzen.

Unter den Schlagworten “Vermeiden”, “Verwerten” und “Verringern” möchte ich daher die gemeindlichen Einrichtungen von der Verwaltung bis zum öffentlichen Toilettenhäuschen substanziell analysieren. Ziel ist eine energetische Optimierung, z.B. mit LED Beleuchtung u.a. bei Straßenleuchten, Perlatoren an den Waschbecken und Wasserstoptasten in den Toilettenanlagen. Die damit einhergehende Verringerung von Strom-, Wasser- und sonstigen Verbrauchskosten schont dauerhaft die Umwelt und das Portemonnaie der Gemeinde.

Darüber hinaus sind die gemeindlichen Liegenschaften hinsichtlich der Möglichkeiten des Einsatzes erneuerbarer Energien, wie z.B. Photovoltaikanlagen, einer Wirtschaftlichkeitsprüfung zu unterziehen.

Bei notwendigen Neuanschaffungen von Kommunalfahrzeugen sind elektrisch betriebene Fahrzeuge grundsätzlich den mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren  betriebenen Fahrzeugen vorzuziehen.

Ich bin der festen Überzeugung, dass gelebter und damit aktiv in die Tat umgesetzter Klimaschutz für die touristische Gemeinde Scharbeutz und deren touristische Leistungsträger eine große Chance für die Zukunft darstellt.

Zum Erreichen großer Ziele bedarf es Entschlossenheit, auch neue, innovative Wege zu beschreiten. Die Gemeinde sollte hinsichtlich des Einsatzes von Pilotprojekten zur Förderung des Umwelt- und Klimaschutzes stets offen sein. Nachstehendem Link können Sie ein aktuelles, von mir als Bürgermeister der Gemeinde Ahrensbök mit dem Zweckverband Ostholstein iniziiertes Pilotprojekt sehen: https://m.ln-online.de/Lokales/Ostholstein/Ahrensboek-will-Fernwaerme-aus-Windkraft

Ich engagiere mich bereits seit vielen Jahren für den Ausbau des Glasfasernetzes in unserer Region, da ich davon überzeugt bin, dass ein schnelles Internet sowohl im privaten Alltag, als auch im Geschäftsleben von Bedeutung ist und diese Bedeutung in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird.

In diesem Zusammenhang war ich im zurückliegenden Jahr Vorsitzender des Breitbandnetzinfrastrukturausschusses beim ZVO. Hier wurden die maßgeblichen Entscheidungen für den lang ersehnten Glasfaserausbau in den verschiedenen Gemeinden getroffen.

Das Rathaus wird auch in Zukunft stets Anlaufstelle für die Bürger*innen bleiben. Als moderner Bürgermeister möchte ich jedoch zusätzlich die Möglichkeit für Sie schaffen, Behördengänge per Mausklick auf der Homepage der Gemeinde erledigen zu können.

Das Gemeinwesen wird durch die zahlreichen Vereine, Mitglieder des Seniorenbeirates und Dorfvorstände geprägt und von diesen lebenswert gestaltet. Die Feuerwehren sorgen nicht nur Tag und Nacht für unsere Sicherheit, sondern sind im Dorfleben als Sinnbild für Gemeinschaft und Zusammenhalt unverzichtbar.

Alle in dieser Gemeinde ehrenamtlich Tätigen können zu 100% auf meine persönliche Unterstützung bauen.

Ich werde immer ein offenes Ohr für Ihre Belange haben und mich für Sie persönlich einbringen, um das Ehrenamt und Ihre damit verbundenen herausragenden Leistungen für die Gemeinschaft zu stärken und zu fördern.

Die Wahrnehmung von Ehrenämtern ist das “Salz in der Suppe” eines jeden Gemeinwesens. Die hier aktiven Menschen engagieren sich in ihrer Freizeit in unterschiedlichsten Bereichen, wie z.B. Dorfvorstände, Sport, Kultur, Feuerwehr, etc.

Die Feuerwehr der Gemeinde Scharbeutz ist nicht nur für die Sicherheit der Bürger verantwortlich, sondern zugleich sozialer Mittelpunkt in den zehn Dorfschaften der Gemeinde. Ich sehe es als meine Aufgabe, den Erhalt der Feuerwehren zu unterstützen, sie mit modernem Gerät auszustatten, und sie bei ihrem Wirken zum Wohle aller Bürger nach besten Kräften zu unterstützen.

Das Ehrenamt erfährt häufig nicht die hierfür angemessene Anerkennung in der Allgemeinheit.

Gemeinsam mit den Mitarbeitern*innen der Verwaltung möchte ich allen ehrenamtlich Tätigen Rahmenbedingungen für ein weiterhin positives Engagement bereitstellen. Hierbei setze ich auf eine intensive Kommunikation und unbürokratische Hilfe bei der Bewältigung alltäglicher Probleme.

Ein Bürgermeister muss im Alltag nah an den Bürger*innen sein. Er sollte wissen, wie es den Bürgern*innen in der Gemeinde geht indem er zuhört und versteht.

Im Falle meiner Wahl möchte ich immer ein offenes Ohr für die Belange und Probleme der Bürger*innen haben. Daher werde ich keine speziellen Bürgermeistersprechstunden im Rathaus einrichten. Zu mir können Bürger*innen jederzeit ins Büro kommen. Aufgrund des vollen Terminkalenders eines Verwaltungsleiters kann es allerdings ratsam sein, vorher kurz im Rathaus anzurufen, und einen Termin zu vereinbaren.

Dennoch möchte ich nicht nur von den Bürgern*innen aufgesucht werden. Nein, ich werde  auch zu den Bürgern*innen kommen. Daher plane ich einmal im Jahr eine mobile Bürgermeistersprechstunde in jeder Dorfschaft. Das bedeutet, dass nach vorheriger Bekanntgabe des Termins, der Bürgermeister sich mit dem jeweiligen Dorfvorstand vor Ort trifft und die spezifischen Probleme / Belange der Dorfschaft erörtert. Dieser Termin ist öffentlich. Alle Bürger*innen können die Gelegenheit nutzen und mit dem Bürgermeister anschließend auch über seine ganz individuellen Belange sprechen.

Die begrüßenswerte Gleichberechtigung von Frau und Mann im Rollenverständnis der Familie und die damit häufig einhergehende Berufstätigkeit beider Partner führt zu einem verstärktem Bedarf an KITA – Plätzen.

Eine moderne Gemeinde steht in der Verpflichtung, dem hieraus entstehenden Bedarf gerecht zu werden. Bereitgestellte Gelder müssen sinvoll und zeitnah verwendet werden.

Ziel ist daher der Ausbau der bestehenden KITA – Plätze mit kurzen Anfahrtswegen für die Familien. Auch eine Überprüfung der Öffnungszeiten der KITAs vor dem Hintergrund der Bedürfnisse der Familien unserer Gemeinde halte ich für erforderlich, da insbesondere in unserer stark touristisch geprägten Gemeinde die Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch an den Wochenenden gewährleistet sein sollte.

Eine Betrachtung des IST – Zustandes der Scharbeutzer Schulen zeigt, dass die Verantwortlichen in der Vergangenheit und in der Gegenwart die richtigen Akzente zur Stärkung der beiden Schulstandorte in Pönitz und Scharbeutz gesetzt haben. Die Investitionen in die Bildung sind eine sinnvolle Investition in die Zukunft unserer Kinder.

Den eingeschlagenen Weg möchte ich gemeinsam mit den Gemeindevertretern fortsetzen, da gut ausgestattete und ausgerichtete Schulen ein maßgeblicher Faktor für die Lebensqualität sind und mithin junge Familien bei der Suche nach Ihrem Lebensmittelpunkt maßgeblich beeinflussen.

Ich begrüße grundsätzlich die Entwicklung an der Grund- und Gemeinschaftsschule in Pönitz, eine Oberstufe zu etablieren. Hiermit ist ein elementarer Schritt zur Steigerung der Attraktivität dieses Schulstandortes erfolgt. Dennoch ist das Investitionsvolumen kritisch zu hinterfragen. Ungeachtet dessen stellt sich für mich in diesem Zusammenhang die Frage, wie hoch das Verkehrsaufkommen zu Stoßzeiten des Kindergartens sowie der Schule durch die Erweiterungen sein wird und ob dieses von den Straßen aufgefangen werden kann. Hierfür gilt es, vor der Realisierung der Maßnahmen eine Antwort zu finden.

Der demographische Wandel ist allgegenwärtig und macht auch vor unserer Gemeinde keinen Halt.

Neben dem Angebot einer adequaten Pflege und Betreuung und damit einer guten Grundversorgung, sind das Schaffen von barrierefreiem, bezahlbarem Wohnraum und die Etablierung eines abwechslungsreichen Freizeitangebots für mich sehr wichtig.

Ich möchte mich mit all meiner Kraft dafür einsetzen, dass die in der Gemeinde lebenden Senioren*innen, denen wir in wesentlichen Teilen unseren heutigen Wohlstand zu verdanken haben, sich in unserer Mitte wohlfühlen. Ich unterstütze daher ausdrücklich die wertvolle Arbeit des Seniorenbeirats und der vielen ehrenamtlichen Helfer*innen.

Ich möchte den Senioren der Gemeinde ein stets offenes Ohr zusagen, da mir bekannt ist, wie groß die Auswirkung von Kleinigkeiten sein kann. Beispielhaft sei an dieser Stelle die bereits im Rahmen von Straßenplanungen vorzunehmende Bordsteinabsenkung zu nennen.

Zehn Dorfschaften, eine GEMEINDE Scharbeutz – dieses ist für mich in vielen Bereichen meiner Bewerbung für das Amt des Bürgermeisters mein Motto. Hierbei möchte ich jedoch keinesfalls die Identität der einzelnen Dorfschaften vergessen wissen. Die Dorfentwicklungsplanung ist für mich sehr wichtig. Zumeist in der Dorfschaft aus der Mitte der Bewohner*innen geborene Ideen müssen konsequent durchdacht und beschleunigt gefördert werden.

Die Dorfschaften im Binnenland sind seit jeher vom öffentlichen Nahverkehr nahezu abgeschnitten. Ein Zustand, der ausgesprochen unbefriedigend ist und in Einzelfällen gar zu unbilligen Härten führt.

Ich möchte mich dafür einsetzen, beim Kreis einen Ausbau des ÖPNV voranzutreiben und die bestehende Situation durch kleingliedrigere Einzellösungen zu verbessern. Einer der Lösungsansätze hierfür könnte ein sogenannter  “Anrufbus” sein, der als Pilotprojekt mit dem Kreis Ostholstein entwickelt wurde. Mehr hierzu erfahren Sie unter: https://www.ln-online.de/Lokales/Ostholstein/Los-geht-s-Bei-Anruf-Bus-in-Ahrensboek

Wir benötigen intelligente Lösungen, um diese absolute Schwachstelle in unserem Gemeinwesen zu kompensieren. In der Dorfschaft Sarkwitz hat die Gemeinde Sarkwitz mit dem einmaligen Pilotprojekt „Elektro – Dorfbus“ https://www.ln-online.de/Lokales/Ostholstein/Ein-Elektro-Dorfbus-fuer-Sarkwitz ein bemerkenswertes Signal gesetzt.

Auf diesem Weg in die Zukunft werde ich auch offen für innovative Ansätze, wie z.B. die autonomen Busse, sein. Solch eine Idee wird gerade auf der Insel Sylt erprobt, ist insofern keine Zukunftsvision, sondern bereits Gegenwart https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Autonomer-Bus-auf-Sylt-gestartet,autonomerbus128.html

Mit einer Stärkung der E–Mobilität wirken wir positiv auf das Klima ein und erhöhen gleichzeitig die Lebensqualität in unserer Gemeinde.

MOTIVATION

Ich stelle mich der Herausforderung und habe mich entschieden, für das Amt des Bürgermeisters in Scharbeutz zu kandidieren.
Als parteiloser Bürgermeister möchte ich die Geschicke in der Großgemeinde Scharbeutz lenken und den erfolgreichen Kurs der letzten Jahre in der Gemeinde fortführen.

Ich habe mich in den 19 Jahren meines Wirkens für die Gemeinde Scharbeutz stets zu Hause gefühlt. Hätte sich schon damals die Möglichkeit des beruflichen Aufstiegs ergeben, hätte ich mich nicht an anderer Stelle beworben. Jetzt ergibt sich diese einmalige Möglichkeit, die ich gerne nutzen möchte.

Die Gemeinde Scharbeutz hat sich in den letzten Jahren großartig entwickelt.

Diesen Entwicklungsprozess weiter positiv voranzutreiben und zu fördern und die Chance nach Hause zu kommen sind für mich der besondere Reiz mich für das Bürgermeisteramt zu bewerben.

Seit meinem Einstieg in der Gemeinde Scharbeutz im Jahre 1993, also vor 26 Jahren, wirkte ich in verschiedenen Funktionen in Ostholstein und verfüge nunmehr über ein breites Netzwerk, nicht nur zu den Institutionen und den Menschen hier in der Region, sondern auch in Kiel.

Als ausgebildeter Verwaltungsfachwirt kann ich neben meiner beruflichen Qualifikation auch auf viele Jahre Berufs- und Führungserfahrung zurückblicken. Ich war noch nie ein Verwalter. Vielmehr möchte ich die Gemeinde entwickeln und gestalten, was auch die Kernmotivation meiner Kandidatur ist.

Eine erfolgreiche Gemeinde, wie Scharbeutz, bietet mir die besten Möglichkeiten, mich mit meinem Know How und meinen vielseitigen Erfahrungen voll einzubringen.

Bei meiner Arbeit stand stets der Mensch im Mittelpunkt. Das wird auch in Zukunft so sein.

Der digitale Ausbau, der Tourismus, die gewerbliche Entwicklung, die Einbindung des Binnenlandes und der bezahlbare Wohnraum werden bei mir zur „Chefsache“.

Als Bürgermeister ist es mir wichtig, nie den Kontakt zu den Bürgern*innen zu verlieren und stets ein offenes Ohr für die großen und kleinen Belange der Mitmenschen zu haben.

Ich freue mich über die Unterstützung durch die Scharbeutzer Parteien Bündnis 90/Die Grüne, CDU, FDP und WUB. Diesen Parteien habe ich im Vorfeld meiner Kandidatur mitgeteilt, dass mir ein neutrales und überparteiliches Wirken zum Wohle aller in der Gemeinde lebenden Menschen wichtig ist. Hierbei kommt es auf Sachargumente und nicht auf ein Parteibuch an. Diese von mir offen ausgesprochene elementare Ausrichtung wurde von allen unterstützenden Parteien vorbehaltlos akzeptiert.

TERMINE

Ich freue mich sehr auf ein Wiedersehen, Kennenlernen und einen regen Austausch mit Ihnen.

AM 22. SEPTEMBER IST BÜRGERMEISTERWAHL:
BITTE SCHENKEN SIE MIT IHR VERTRAUEN

KONTAKT

Bei Fragen oder Anregungen schreiben Sie mir einfach eine E-Mail.

Gerne nehme ich mit Ihnen Kontakt auf.

 

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